Link einfügen und die Untertitelspur als Datei mitnehmen – SRT und WebVTT für Player und Schnitt, Text, Markdown oder JSON zum Weiterarbeiten.
Noch keine Videos – füge oben einen Link ein.
Du hast das Video. Du siehst die Untertitel im Bild. Du brauchst sie als Datei.
Also suchst du die Schaltfläche dafür. Es gibt keine.
Dann findest du eine Browser-Erweiterung – die dafür jede Seite lesen darf, die du besuchst.
Oder ein Programm, das 80 Megabyte installiert, um 20 Kilobyte Text auszugeben.
Oder ein Werkzeug, das die Datei zeigt: hinter einer Anmeldung, einem Zähler und drei Bannern.
Dabei liegt die Spur öffentlich bei YouTube und ist kleiner als ein Vorschaubild.
Link einfügen, Format wählen, Datei ist da. Ohne Erweiterung, ohne Konto, ohne Zähler.
Und am Ende doch abgetippt.
Fertige Datei in unter zehn Sekunden.
SRT und WebVTT sind die beiden Untertitelformate: SRT versteht praktisch jedes Schnittprogramm und jeder Player, WebVTT ist das Format, das ein HTML-Video über <track> einbindet. Beide behalten die Zeiten des Originals, du kannst die Datei also direkt unter ein Video legen.
Wer den Inhalt und nicht die Zeiten braucht, nimmt Text – Fließtext ohne Zeitmarken – oder Markdown, das die Absätze behält und jede Zeitmarke zurück ins Video verlinkt. JSON gibt alle Segmente einzeln heraus, mit Anfang, Ende und Text, für Skripte und eigene Auswertungen.
Aus der Untertitelspur, die YouTube zum Video führt – entweder vom Kanal hochgeladen oder von YouTube automatisch erzeugt. Es läuft keine eigene Spracherkennung: was du herunterlädst, ist die Spur des Videos, nicht eine neue Abschrift davon.
Hat ein Video keine Untertitel, gibt es auch keinen Download. Das ist der häufigste Grund, warum es bei einzelnen Videos nicht klappt – dazu kommen private, altersbeschränkte oder regional gesperrte Videos und Live-Streams, die erst nach dem Ende eine vollständige Spur haben.
Führt ein Video mehrere Spuren, kannst du auf der Transkriptseite zwischen ihnen umschalten. Die gewählte Sprache steht in der Adresse und bleibt beim Teilen und beim Download erhalten – du lädst also genau die Spur herunter, die du gerade liest.
SRT und WebVTT als Untertitel mit Zeiten, Text als Fließtext ohne Zeitmarken, Markdown mit verlinkten Zeitmarken und JSON mit allen Segmenten zur Weiterverarbeitung. Eigene Notizen lassen sich separat als Markdown exportieren.
Beide beschreiben, welcher Text wann eingeblendet wird. SRT ist das ältere und im Videoschnitt verbreitetere Format, WebVTT das für das Web gedachte, das ein HTML-Video über das track-Element einbindet und zusätzlich Positionierung und Stile erlaubt. Für reines Lesen sind sie gleichwertig.
Ja. Zwischen hochgeladenen und automatisch erzeugten Spuren wird beim Download nicht unterschieden – automatische Spuren enthalten allerdings öfter Hörfehler und keine Satzzeichen, weil YouTube sie aus dem Ton berechnet.
Nein, Abrufen und Herunterladen sind ohne Anmeldung möglich und kostenlos. Ein kostenloser Account bindet deine Bibliothek an dich statt an diesen einen Browser.
Der Text bleibt urheberrechtlich beim Rechteinhaber des Videos. Für eigene Recherche, Zitate mit Quellenangabe und Untertitel unter dem Originalvideo ist das unproblematisch; eine Veröffentlichung als eigener Inhalt ist es nicht.
Link einfügen, Transkript öffnen, Download-Menü aufklappen – SRT, WebVTT, TXT, Markdown oder JSON. Umentscheiden kostet einen Klick, weil der Text schon geholt ist.
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