Link einfügen, Transkript in Sekunden. Mit Zeitstempeln, Suche, Notizen und Export – auch für ganze Playlists und Kanäle.
Noch keine Videos – füge oben einen Link ein.
Neunzig Minuten Podcast. Du brauchst einen Satz daraus.
Also spulst du. Doppelte Geschwindigkeit, Daumen auf der Leiste, vor, zurück, zu weit, nochmal.
Zwölf Minuten später hast du die Stelle. Oder du hast sie nicht – und weißt bis heute nicht, ob sie überhaupt drin war.
In zwei Wochen suchst du sie wieder. Von vorn, weil du nirgends festhalten konntest, wo sie stand.
Das Absurde daran: Der Text existiert längst.
YouTube führt zu fast jedem Video eine Untertitelspur – vollständig, sekundengenau, fertig. Sie wird dir nur nirgends als lesbarer Text hingelegt.
Genau die holt diese Seite. Adresse einfügen, ein bis zwei Sekunden warten, fertig.
Zeit weg. Und die Stelle meistens auch.
Einmal geholt. Immer wiederzufinden.
Ein Transkript ist das Gesagte eines Videos als Text: in Absätze gegliedert, und jeder Absatz trägt die Zeit, zu der er im Video beginnt. Anders als Untertitel, die im Bild für zwei Sekunden aufblitzen und wieder verschwinden, steht hier alles auf einmal da – zum Überfliegen, zum Durchsuchen, zum Kopieren.
Zu den meisten Videos liegt dieser Text bei YouTube bereits vor, als Untertitelspur: entweder vom Kanal hochgeladen oder von YouTube automatisch aus dem Ton erzeugt. Diese Seite holt genau diese Spur, setzt die Schnipsel zu lesbaren Absätzen zusammen und stellt sie neben das Video.
Es braucht nichts als die Adresse des Videos. Du fügst sie oben ein, und ein bis zwei Sekunden später steht der Text da – ob das Video fünf Minuten oder zwei Stunden dauert, spielt dabei keine Rolle: es wird eine fertige Untertitelspur abgerufen und kein Ton durchgerechnet.
Keine Erweiterung, kein Programm, keine Anmeldung. Die Seite läuft im Browser, auch auf dem Telefon. Ein kostenloser Account ändert am Abruf nichts – er bindet nur deine Bibliothek an dich statt an diesen einen Browser.
Lesen ist um ein Vielfaches schneller als zuhören. Ein halbstündiges Video ist als Text in wenigen Minuten daraufhin geprüft, ob die eine Stelle darin überhaupt vorkommt, die du suchst. Die Volltextsuche führt dich zu ihr, und ein Klick auf die Zeitmarke daneben springt im eingebetteten Player an genau diese Sekunde; während das Video läuft, wandert die Markierung im Text mit.
Neben dem Volltext liegen dieselben Inhalte anders aufbereitet: automatische Kapitel, eine Zusammenfassung der aussagekräftigsten Passagen im Originalwortlaut und eine Liste aller Zeitmarken. Passagen kannst du markieren und mit Notizen versehen – beide bleiben am Zeitstempel verankert und gehören dir allein.
Zum Weiterarbeiten nimmst du den Text mit: als TXT im Fließtext, als Markdown mit verlinkten Zeitmarken, als SRT oder WebVTT für Schnittprogramm und Player, als JSON mit allen Segmenten für eigene Auswertungen.
Das Transkript gibt es in jeder Sprache, in der das Video eine Untertitelspur führt. Hat ein Video mehrere, schaltest du auf der Transkriptseite zwischen ihnen um; die gewählte Sprache steht in der Adresse und bleibt beim Teilen und beim Herunterladen erhalten.
Vom Kanal hochgeladene Spuren sind meist wortgetreu und mit Satzzeichen versehen. Automatisch erzeugte enthalten Hörfehler – vor allem bei Namen, Fachbegriffen, starkem Dialekt und schlechtem Ton – und keine Interpunktion; die Absätze entstehen dann aus den Pausen im Gesagten statt aus Punkten.
Ohne Untertitelspur kein Text: hier läuft keine eigene Spracherkennung, es wird geholt, was YouTube zum Video führt. Fehlt die Spur – weil der Kanal sie abgeschaltet hat oder das Video zu neu für die automatische Erzeugung ist –, bleibt der Abruf leer.
Dasselbe gilt für private, altersbeschränkte und regional gesperrte Videos. Live-Streams liefern erst nach dem Ende eine vollständige Spur. Und der Text bleibt urheberrechtlich beim Rechteinhaber des Videos: für Recherche, Zitate mit Quellenangabe und Untertitel unter dem Originalvideo ist das unproblematisch, eine Veröffentlichung als eigener Inhalt ist es nicht.
Du kopierst die Adresse des Videos aus YouTube, fügst sie oben in das Feld ein und drückst auf „Transkript holen“. Der Text erscheint in der Regel nach ein bis zwei Sekunden – in Absätze gegliedert, mit Zeitmarken und dem Video daneben.
Ja, und ohne Anmeldung. Abrufen, Lesen, Durchsuchen, Notieren und Herunterladen kosten nichts. Ein kostenloser Account bindet zusätzlich deine Bibliothek an dich statt an diesen einen Browser.
Ja. Der Text lässt sich markieren und kopieren, und über das Download-Menü gibt es ihn als Datei: TXT als Fließtext, Markdown mit verlinkten Zeitmarken, SRT und WebVTT als Untertitel mit Zeiten, JSON mit allen Segmenten.
Nein. Der Text stammt aus der Untertitelspur, die YouTube zum Video führt. Auch die Zusammenfassung wird rechnerisch aus diesem Text ausgewählt und nicht neu formuliert – es steht nichts darin, was im Video nicht so gesagt wurde.
Ja, in jeder Sprache, in der das Video Untertitel hat. Führt es mehrere Spuren, wählst du auf der Transkriptseite aus, welche du liest und herunterlädst.
Die Länge spielt keine Rolle. Abgerufen wird eine fertige Untertitelspur, kein Ton – ein Vortrag über zwei Stunden ist genauso schnell da wie ein Clip über zwei Minuten.
Dann führt YouTube zu diesem Video keine Untertitelspur: der Kanal hat sie abgeschaltet, das Video ist zu neu für die automatische Erzeugung, oder es ist privat, altersbeschränkt oder in deiner Region gesperrt. Live-Streams haben erst nach dem Ende eine vollständige Spur.
Du hast bis hierher gelesen – und das Video, wegen dem du hergekommen bist, ist immer noch nicht durchsucht. Einfügen dauert vier Sekunden, der Text steht in zweien da. Kein Konto, keine Karte, kein Haken.
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